Taxi-Radl-Stress

30. September 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

Friedrichsstrasse Ecke irgendwo Seitenstrasse: ich suche irgendein Geländer oder und, um mein Radl diebstahlsicher zu befestigen. Ah! Hier wunderbar, alles klar, die Prozedur beginnt: Schlüssel, Schloss – dabei aufpassen, daß man keine Fremdräder gleich mit verschließt usw. Bin gerade fertig, kommt die Anmache vom Taxi-Fahrer: Könnense nich ma ’n bißchen nachdenken? Und ihr Rad woanders deponieren? Det hier is’n Taxi-Stand, wie solln denn die Rolli-Fahrer hier noch durchkommen? Denken’se dochma nach, kann doch nich so schwer sein … usw.

Ich bin total begeistert von dieser sozial-sentimentalen Anmache und sage nur: “ Entschuldigung, aber ich habe hier keinen Taxi-Stand wahrgenommen, auch denke ich nicht automatisiert über die Probleme oder Nichtprobleme von Berliner Taxifahrern 24 h am Tag nach. Das junge Mädel, etwas vor mir war auch mit Abschließen beschäftigt und bekam auch die verbale Taxi-Dusche! Auch sie versicherte in bezug auf mich, daß ihre Gedanken sich nicht 24stündlich um die Probleme Berliner Taxi-Fahrern drehen würden.

Jakob Hein bereitet einen gut vor auf berlinische Ereignisse, so gesehen konnte ich das Ereignis ganz souverän umschiffen und das junge Mädchen welches gleichzeitig angestresst wurde, war offensichtlich auch informiert … 😉

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