Oma & Opa in 2009

10. Dezember 2009 § 3 Kommentare

 

Ich stelle mir vor, Oma zu sein im Jahr 200?, in Deutschland:

Ich reise an, per Zug, Flugzeug oder Auto um einfach ‚DA‘ zu sein für Enkelkinder, die im Dunkeln in irgendeine Kita gezerrrt werden, die nach Schulschluss nicht nur gerne ein warmes Mittagessen genießen würden, sondern auch begleitet werden wollen im Tun und Handeln. Kinder, die einfach mal ‚abkotzen‘ wollen über den Stress in Schule und Drumherum … wer hört ihnen zu? Ich! Ich als Oma würde ihnen gerne zuhören, würde gerne ihren Stress, ihre Wut an mir abprallen lassen … um sie als solche aufzunehmen!

Ich, Oma muß aber nach Vorstellungen politischer Tendenzen bis zu meinem 67ten Lebensjahr arbeiten! Ich, Oma ‚intellektuell akademisch‘ will das vielleicht auch?! Ich, Oma ‚familliär orientiert‘ will das aber gar nicht?!

Und wie geht’s dem Opa?  …. Nicht anders!

Ich ziehe meinen Hut vor Oma’s und Opa’s, die auch heute noch im Jahr 2009, Familie leben, Familie nicht im Stich lassen, Familie bestärken, Familie ermuntern und letztendlich Familie bezahlen – trotzdem Politik und staatliche Mechanismen offensichtlich nicht in der Lage sind, zu erkennen was wichtig wäre … und dadurch Familie behindern.

Vielen lieben Dank für die Weihnachtsplätzchen, die mich ‚by the way‘ aus einer der alten Heimaten erreichten. Vielen lieben Dank für die Mühe, den Aufwand, das ganze Drumherum – ich denke dran, beim Genuß jedes einzelnen Plätzchens: Mit Liebe gemacht und in Gedanken an diejenigen, die damit beschenkt werden …

… ein Highlight für jeden, der bedacht wurde!

Einfach wunderbar, schön, lecker und bemerkenswert! 🙂

Danke!

Advertisements

Tagged:, , , , , ,

§ 3 Antworten auf Oma & Opa in 2009

  • Stadtmusikante sagt:

    Die Omas und Opas von heute sind kaum noch so wie wir sie vielleicht noch hatten und kannten. In meinem Umfeld sehe ich, dass eher eine Kinderfrau eingestellt wird, als dass sich eine Oma um Enkelkinder kümmert. Schön finde ich das nicht. Aber welche „Oma“ im Alter von um die 50+ kann sich heute eigentlich noch leisten nicht zu arbeiten. Wohl kaum noch eine, weil sich dann im Rentenalter die Versorgungslücken auftun.

    Heute kann ich froh sein, dass meine Eltern immer noch fit genug sind und dass sie im Notfall tatsächlich noch einspringen können. Letzt haben sie erste Hilfe geleistet als dem Erstkind die Weißheitszähne in Narkose gezogen werden mussten und wir für ein paar Tage nicht zu Hause waren, weil sich die Termine überschnitten haben. Solche Großeltern werden leider immer seltener. Heute ist es ja auch viel angesagter als Rentner in der Weltgeschichte herumzureisen und den Bauch den halben Winter in die Sonne zu halten und den überwiegenden Rest des Jahres urlaubend zu verbringen…. Das kenne ich zum Beispiel auch aus meinem Umfeld.

  • Stadtmusikante sagt:

    Ja, so eine Oma wie du sie wohl gerne wärst ist inzwischen tatsächlich eher Luxus. Wer kann sich denn wirklich darauf verlassen, dass Oma + Opa mal eben so einspringen?! Wohl doch die wenigsten Leute mit kleinen Kindern.
    Soweit kommt es noch, dass man die Hilfsleistung von Großeltern als Luxussteuer berappen muss. Aber vielleicht kommt es ja irgendwann einem Politiker in den Kopf so etwas mal anzudenken…..

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Was ist das?

Du liest momentan Oma & Opa in 2009 auf Anke's Berliner Zimmer.

Meta

%d Bloggern gefällt das: