Frühlingsgefühle

26. März 2010 § 4 Kommentare

Wenn man in Berlin lebt, dann ist man darauf eingestellt, Ungewöhnliches, Unmögliches und Unverhersehbares zu erleben. Ein wunderschöner Frühlingstag geht zu Ende, er begann mit einem Besuch aus der Tierwelt, immerhin lebe ich im Bezirk Tiergarten, da müsste ich es eigentlich wissen – war aber trotzdem überrascht!

 

Leichte Verdunkelung vor dem Terrassenfenster, Geschnatter und merkwürdige Geräusche am frühen Morgen. Ich blinzle vom PC in Richtung Terrasse und sehe einen unserer Korbstühle in Bewegung, darauf einen ‚riesigen‘ Erpel, der versuchte, die Balance zu bekommen. Er schaffte es, schnatterte fröhlich vor sich hin, beäugte die Gegend – auch noch von einem anderen Korbstuhl aus, letztendlich vom Balkongeländer und hob‘ nach ca. 1/2 Stunde wieder ab, um seine diesjährige Angebetete im Garten davon zu unterrichten, daß da oben kein passender Pool für ein Nest sei.

Dritte Etage – ohne Aufzug – das scheint für Enten nicht geeignet. 😉 Und ganz offensichtlich ist der Entenmann für den Luftraum zuständig, während die Entenfrau den Boden inspizieren muß.

Sichtlich erheitert genossen wir heute das erste Frühstück in diesem Jahr auf der sonnigen Terrasse! 🙂

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§ 4 Antworten auf Frühlingsgefühle

  • Wassily sagt:

    Nun ja, es hätte noch schlimmer kommen können als bei dir in Tiergarten.
    Zum Beispiel in
    Tigerfeld auf der Schwäbischen Alb
    Löwenstein bei Heilbronn
    Wolfsthal in Niederösterreich
    usw.

  • ankeberlin sagt:

    So gesehen hab‘ ich natürlich richtig Glück gehabt! Es war ja auch noch ein Prachtexemplar an Entenmann. 🙂

    Schade, daß das Gegenlicht keine wirklich guten Fotos möglich machte.

  • marie418 sagt:

    Ach wie schön – so ein toller Besuch 🙂 Eine Osterüberraschung.

  • Stadtmusikante sagt:

    Papa Ente scheint der Balkon und die Aussicht gut zu gefallen, wenn er sich soo lange dort aufgehalten hat. Gut möglich, dass sich Familie Ente hinter einem Blumentopf häuslich bei dir einrichtet! Im Weser-Kurier stand schon einmal eine Geschichte von einer Entenfamilie, die es sich ganz ohne Wasser auf einem Balkon gemütlich gemacht hatte. Ich kann mich auch noch an eine Entenfamilie erinnern, die sich in einem abgeschlossenen Innenhof unserer Schule niedergelassen hatte. Nachdem die Küken geschlüpft waren wurden sie per Karton in Richtung Sodenmattsee verfrachtet.
    Liebe Grüße

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