Teotihuacan

17. August 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

… das ‚Rom Amerikas‘ so nennt man die verlassene Pyramidenstadt nördlich von Mexico-City auch. Bis heute weiß man nicht, wer sie zwischen dem 3. und 6. Jahrhundert, bewohnt hat. Aufgrund der archäologischen Funde kann man aber feststellen, daß es sich um eine kulturelle und wirtschaftliche Supermacht gehandelt hat. Im 7. Jahrhundert wurde die Stadt durch Feuer unbewohnbar. Im 12. Jahrhundert entdeckten die Azteken die Stadt und nannten sie Teotihuacan, was so viel bedeutet wie ‚der Ort an dem man zu Gott wird‘.

Im Martin-Gropius-Bau in Berlin findet zur Zeit eine eindrucksvolle Ausstellung über diesen Ort statt. Faszinierende Freskenmalerei, sogar auf Schüsseln und Töpfen. Feine Keramiken, eindrucksvolle Statuen. Sehr fasziniert hat mich auch eine kleine Gruppe von einfachen Figuren, schätzungsweise 10 bis 12 cm hoch, die in ihrer Verschiedenheit und doch kultureller Ähnlichkeit an Krippenfiguren, so wie wir sie kennen erinnern. Diese Figuren hat man östlich von Teotihuacan beim Autobahnbau Mexico-Tuxpan entdeckt. Sie stammen aus der Zeit 250 – 550 nach Chr. und bestehen aus Ton und Farbpigmenten. (siehe Skizze)

In diesem Sommer haben die Wissenschaftler einen Tunnel und weitere Kammern auf dem Gelände entdeckt. Sie hoffen hier mehr über die präkolumbianischen Kulturen Amerikas zu erfahren. Spannend!

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