Solo im Winterblues

1. Februar 2011 § 2 Kommentare

 

Es war mindestens einer der ungemütlichsten Tage in diesem Berliner Winter. Grau, nebelig, nasskalt, brrr … ! Aber es musste sein und so erwählte ich diesen Tag für mein ganz persönliches Trainingsprogramm. Dick verpackt machte ich mich auf den Weg in Richtung Hauptbahnhof – im Schneckentempo, versteht sich. Beim Discounter habe ich eine kurze Pause eingelegt, mal sehen was es so Neues gibt in der Welt … 😉

Am Hauptbahnhof übte ich Rolltreppen-fahren mit Krücken, kaufte mir einen Rucksack und dann ging ich shoppen … ha, ha 🙂 Endlich gab’s auch mal wieder eine Currywurst. Zurück ging es durch den Park, dem ehemaligen ULAP-Gelände. Wer nämlich meint, das Foto s.o. hätte ich irgendwo auf dem Land geschossen, irrt. Das hier ist gleich ums Eck des Berliner Hauptbahnhofes. Im Hintergrund sieht man das Restaurant ‚Paris – Moskau‘ in dem man hervorragend speist.

Der Universum Landes Ausstellungs Park ULAP hat eine wechselvolle Geschichte und nun wird das Gelände durch den Neubau des Innenministeriums wieder einmal neu konfiguriert. Unfruchtbare Heidelandschaft wird wohl kaum übrig bleiben.

Mein Ausflug hat sich gelohnt: ich bin durchgefroren wieder zuhause angekommen und das Bein ist durchtrainiert. 🙂 Fahrradfahren soll ich – ein ganz hervorragender Tipp seitens ärztlicher Kompetenz. Jetzt frag‘ ich mich nur, wo ich die Krücken lasse oder wer mich auf’s Radl hebt. Aber vielleicht finde ich ja noch einen kleinen Butler irgendwo in meiner Jackentasche 😉  Ein ganz normaler Mensch, wie ich will ja irgendwann mal wieder ohne Hofstaat auskommen …

 

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§ 2 Antworten auf Solo im Winterblues

  • webgegruesst sagt:

    Hat es nicht geschneit bei Euch in Berlin?
    Kann es sein, daß Dein Arzt mit dem Tip Fahrrad zu fahren versucht, Dich als Patientin noch etwas länger zu behalten …
    so mit Krücken … und im Schnee…auf dem Rad… ich mein ja nur…
    😉

  • ankeberlin sagt:

    Die Idee mit dem Fahrrad ist der Gehirnakrobatik kassenärztlicher Verwaltungsmediziner entsprungen.

    Ich bewundere meinen behandelnden Arzt und auch die Physiotherapeutin, dass sie trotz überbordender Bürokratie, die Motivation in ihren Jobs nicht verlieren und frage mich, wann sich Mediziner und Patienten endlich mal zusammentun, um dem Papierdesaster ein Ende zu bereiten?

    Berlin hat den zweiten Winter mit desaströsem Winterdienst hinter sich, unter Patientenmangel leiden die Knochendoktoren hierzulande nicht, eher im Gegenteil 😉

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