Alltag in Mitte

15. September 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Es nervt, wenn schon wieder die Lampe am Fahrrad abgebrochen ist, weil der nette Nachbar sein Fahrrad unwirsch aus dem Ständer gerupft hat. Schon wieder zum Fahrradhändler um das Dings reparieren zu lassen. Der sitzt lässig vor seinem Shop und erklärt mir, das ich das Rad eine Stunde dort lassen soll. Was soll ich eine ganze Stunde in der City von Moabit, wenn ich doch ganz woanders hin muss? Der nächste Radl-Laden macht erst um 12 Uhr auf und meine letzte Rettung war der Laden in der Arminiushalle, der hat es gleich gemacht, aber brauchte halt auch ca. 20 Minuten. Na gut, da kann man ein bisschen schlendern und vom nächsten kulinarischen Ereignis träumen … und siehe da, nicht nur das

es macht auch richtig Spass, die kleine aber feine Ausstellung von Winston Torr zu betrachten. Da reichen insgesamt 20 Minuten nicht! 🙂

Das Radl war pünktlich fertig. Vielen Dank nochmal! 🙂 Ich nahm den Weg über den Tiergarten, hatte heute keine Lust auf Regierungsviertel-Gitter und sonstige Uniformiertheiten. Allerdings hatte ich das Schloss Bellevue in meinem gedanklichen Strickmuster vergessen. Erstmal war da nix los heute vormittag, als ich aber in den Tiergarten hineinfuhr, mich gerade an der frischen Luft ergötzte und all‘ dem wunderbaren herbstlichen Grün, standen da schon wieder Gitter

Kaum zu glauben, selbst mitten im Wald stehen in Berlin Absperrgitter!? Wegen Wildschweinen wohl kaum? Hält man die Kamera in die Gegenrichtung, dann sieht das so aus

und macht dann auch Sinn. Mein fahrradlampenmaltretiertes Gehirn hatte ganz übersehen, dass es hier um das Schloss Bellevue geht und unser aller Präsident natürlich auch beschützt werden muss, will, wird – vor wem stand nirgends geschrieben …

Schön, dass ich auf dem Rückweg ‚Moby Dick‘ getroffen habe, als der Hauptbahnhof passiert wurde. Und verdammt, in über 2 Jahren habe ich es noch nicht geschafft mal mit diesem Schiff zu fahren. Was mache ich eigentlich die ganze Zeit hier in Berlin?

Den viel zitierten Rettungsschirm konnte ich nirgendwo entdecken, dafür habe ich aber einen Rettungsring entdeckt an exponierter Stelle. Was ich beim Anblick dieser Szenerie gedacht habe, verrate ich nicht … 😉

Advertisements

Tagged:, , , , , , , , , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Was ist das?

Du liest momentan Alltag in Mitte auf Anke's Berliner Zimmer.

Meta

%d Bloggern gefällt das: