Stadtflucht Teil II

12. August 2012 § 2 Kommentare

Heute ging es  mit der S-Bahn und den ’normalen‘ Fahrrädern nach Hennigsdorf und eigentlich wollten wir nur bis Tegel radeln, um dann mit der S-Bahn zurück nach Berlin zu fahren. Aber, es kam anders …

In Henningsdorf radelt man zwischen Havel-Kanal und dem Bombardier-Werk ein ganzes Weilchen. Hier werden all‘ die Regio-Züge gebaut und repariert. Ein unglaublich großes Gelände, noch dazu ein so geschichtsträchtiges. Denn von hier aus starteten am 17. Juni 1953 die Stahlarbeiter um in Berlin an der Leipziger Strasse ihre Rechte zu fordern. Was dann kam, kennen wir alle aus dem Geschichtsbuch und nicht zuletzt war der Aufstand an diesem Tag Anlass für den Mauerbau.

auf einem wunderschön angelegten Radweg radelt man

an der Oberhavel entlang

nach Nieder-Neuendorf

und kommt zu einem Wachturm der ehemaligen DDR-Grenzanlagen, welcher zu einem kleinen Museum ausgebaut wurde

erschütternd und

bedrückend, aber wichtig!

Nachdem wir in Tegelort mit der Fähre übersetzten, machten wir in Tegel eine Pause. Hier wo an die Malerin Hannah Höch erinnert wird, die Miterfinderin der Fotocollage 1918

und weil das Wetter immer noch so schön war, entschlossen wir uns doch ganz nach Berlin zurück zu radeln, immer am Wasser bis Moabit, wo wir dann doch relativ schnurstracks die Eisbox ansteuerten 😉 Heute gab’s kein Rosmarin-Eis, dafür Tonka (südamerikanische Frucht) – superlecker! 🙂

und da wir so viele Kalorien verbraucht hatten, mussten die ein Stückchen weiter, gleich wieder aufgefüllt werden mit Zwetschgenkuchen und Schlagsahne 🙂

Manchmal kann Berlin ganz nett sein, vor allem dann wenn man mal fliehen kann und das Wetter dabei mitmacht 😉

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§ 2 Antworten auf Stadtflucht Teil II

  • Vallartina sagt:

    War das Eis mit Tonka-Bohne?
    Vorsicht, nicht zuviel davon, getrocknet haben die Dinger einen gewissen Coumaringehalt!
    GLG

    • ankeberlin sagt:

      Vielen Dank für den Hinweis, musste erstmal danach googeln. Allerdings verwendet die talentierte ‚Eisfrau‘ auch nur sehr sehr wenig … Das Aroma ist überhaupt nicht aufdringlich, sehr dezent. Viele Grüsse momentan aus Bayern nach Mexico – hier ist endlich mal Sommer 🙂

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