Geschützt: Die Laufmasche

24. April 2012 Um die Kommentare zu sehen, musst du dein Passwort eingeben.

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Charme der Vergangenheit

6. April 2012 § 6 Kommentare

clix pic for diashow

Mal wieder – nur ein paar Tage, war ich hier und war ein weiteres Mal begeistert von dem ‚Jetzt und Hier‘ – aber auch jedes Mal von den Spuren der Vergangenheit beeindruckt. Damit meine ich nicht die wissenschaftlich prähistorischen, sondern die leibhaftig erlebte Vergangenheit. Hier ist Tarzan begraben, ich meine natürlich Jonny Weissmüller. Elvis hat sich hier durchgeschnulzt und die Felsenspringer sind bis heute im Gespräch beim Cocktail, derweil man etliche Movies, nach Spannung und Nervenkitzel durchhechelt, auf Small-Talk-Parties.

Hier traf sich nach der Revolution auf Kuba alles ‚was etwas auf sich hielt‘ und es sich leisten konnte. Die sog. High-Society! Dieser Hype zog einen Massentourismus nach sich, dessen Spuren man heute noch an jeder Strassenecke sehen kann. Und ja, die Menschen hier sind stolz auf diese Vergangenheit.

Für die postrevolutionäre Gesellschaft in Mexiko ist Acapulco eines der begehrten Urlaubsziele, vor allem aber für die Einwohner der Millionenstadt Mexico City, denn flexibel erreichbar durch einen drei-bis vierstündigen Trip über eine bestens ausgebaute Autobahn. So schnell erreicht man in diesem großen Land keinen Strand ohne Flugzeug. Man richtet sich ein, zwischen Verfall und Luxus – und das alles birgt einen so eigenen Charme, dass man es kaum beschreiben kann.

Schon Hernán Cortes drückte hier 15hundertirgendwas ein paar Orangenkerne in die Erde, seitdem wachsen ganz freiweillig ganze Plantagen. Die Mangos werden zu Fallobst, wie bei uns Äpfel und Birnen und das alles neben Schutt und Asche. Die Bougainvillea’s blühen am schönsten in den verlassensten Ruinen und die Kokosnüsse treiben aus, wo sie ‚verloren‘ wurden. Die Fische springen einem fast in den Mund, beim Baden im Meer …  All‘ das wirkt oftmals wie ein Triumph über menschliche Überheblichkeit …

Acapulco, Lagune, Siedlung

Abgetaucht

2. April 2012 § Ein Kommentar

20120402-173431.jpg

. . . in wärmere Gefilde.

Es ist hier zwar wärmer als in MexCity, dafür bebt die Erde, gestern, heute …?

Party in Mexico

6. März 2012 § 2 Kommentare

Expectación, Emoción, Sensación – ohne Facebook geht gar nix, hieß es … Hola? Warum hab‘ ich eigentlich ‚wie wild‘ noch daran herumgebastelt? Ohne Facebook geht nämlich ’ne ganze Menge! 🙂

Zur Eröffnung meiner Ausstellung hatten wir eine wirklich nette Party. Kein steifes Herumgestehe, keine langweiligen Ansprachen, sondern Brezeln, Bier, Wein und Falco-Musik. Naja, der ist ja eigentlich Österreicher, aber da ich das zur Hälfte auch bin, fand ich diese Auswahl ganz gelungen.

Es gibt tatsächlich ein ‚Lou Andreas Salomé – Institut‘ hier in Mexico City! Das hat mich erstaunt. Der Veranstalter wollte meine Frauen ausstellen, ich hab‘ ihm die Auswahl überlassen. Ich bin nun keine Feministin im klassischen Sinne und ich male nicht nur Frauen, sondern Geschichten. Überrascht hat mich allerdings, wie sehr hier Emotionen beeindrucken und wie man dazu steht. Eine tolle Erfahrung. In Deutschland wird sofort die Ego-Problemwelt einer einzelnen Person diskutiert, hier findet man sich wieder und zwar ohne Scham. Vielleicht liegt es daran, das deutsche Karriere-Frauen lautstark den Rest ihrer Spezies übertönen? Ich denke an die Quote und all‘ diese Diskussionen, bei denen ich den ganz normalen Menschenverstand oftmals vermisse.

Hier sind Kinder viel Wert; man sorgt sich, nimmt sich Zeit und freut sich an ihrer Unbekümmertheit. Kinder machen viel Freude, aber auch viel Arbeit – für die Menschen hier ist es keine Last, obwohl auch hier Kinder teuer sind. Einen Spiegel dieser Situation liefern die Frauen. Ich  hatte jedenfalls jede Menge interessante Gespräche, interessante Gesprächspartner, viel Spass aber auch Ernsthaftigkeit: ‚Muss man sich seine Altersversorgung ergaunern oder kann man sie sich verdienen, indem man dem natürlichen Lebensrhythmus Raum gibt, und alle Konsequenzen bewusst eingeht?‘ – ‚Wie bewerten wir materiellen und emotionalen Profit?‘ – usw.

Auch der von den Maya’s prophezeite Weltuntergang, der in diesem Jahr stattfinden soll und Mexico offensichtlich eine Tourismus-Schwemme beschert, war Thema. Während bei uns in Deutschland darüber der Weltuntergang diskutiert wird, hofft man hier auf ‚die‘ Erneuerung. Ich schliesse mich der optimistischen Haltung an. 🙂

Jetzt lasse ich mal ein paar Wochen Ruhe einkehren und freue mich wieder auf meine Arbeit! Ich hab‘ sogar schon wieder gekocht! 🙂

Pie de la Cuesta

26. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Jetlag mit Regen

13. Februar 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Regen in der Condesa

Das war die Ruhe vor dem ‚Sturm‘! 😉 Heute dann hat sich aber die Sonne schon ein paar mal blicken lassen 🙂

Dem Frost entkommen

11. Februar 2012 § 4 Kommentare

Der liebste Ehemann von allen hat mich mitsamt meinem Daunenmantel bei eisigen Temperaturen zum Flughafen gebracht, damit ich keine Frostbeulen auf dem Weg dorthin bekomme. Im Terminal dann schnell in die Jacke geschlüpft, der Daunenmantel fuhr wieder zurück nach Moabit. Ab mit dem Flieger in die Wärme – dachte ich …

Schon auf der Gangway des Zubringer-Flugzeuges drohten wir fest zu frieren, weil es immer welche gibt, besonders in den vorderen Reihen, die gefühlte Ewigkeiten brauchten, um sich für einen kurzen Flug, auf ihrem Sitz auszubreiten.Sie halten damit das ganze Boarding auf und merken es nicht … ist halt so, aber nicht sehr nett, wenn noch viele draußen im Frost stehen. Und somit schoss mir dann auch die berühmte Hexe in den Rücken, als ich mein Handgebäck im Overhead verstauen wollte. Das ist besonders nett, wenn man noch 13 Stunden Flug vor sich hat.

Nach meinen schlechten Erfahrungen mit Deutschlands größter Fluggesellschaft auf dieser Strecke, bin ich doch wieder gerne mit der Fluglinie des europäischen Nachbarn geflogen. Mein Rücken hat mich geplagt, aber es ist nett an Bord der türkisblauen, besonders sympathisch ist, dass es wenig Hirarchie-Gebambel gibt.

Etwas K.O. kam ich dann hier an und merke auch jetzt noch den Jetlag, aber das liegt wohl auch an dem schlechten Wetter hier. 10 Grad und Regen, das sind die Leute hier nicht gewohnt, zumindest nicht so am Stück. Außerdem gibt es ja normalerweise keine Heizung. Glücklich wer eine hat . Diese außerplanmäßige Regenzeit ist nicht gemütlich. Es kann nur noch besser werden. Zu tun gibt es genug, da stört mich der Regen im Moment nicht wirklich. Es tut ganz gut, nicht nur dem Frost entkommen zu sein, sondern auch den ganzen Politskandalen und – skandälchen und der Berlinale, die ja nun auch bestreikt wird … wen wunderts?

Wo bin ich?

Du durchsuchst momentan die Kategorie Reisen auf Anke's Berliner Zimmer.

%d Bloggern gefällt das: