Felices Pascuas

7. April 2012 § 7 Kommentare

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Charme der Vergangenheit

6. April 2012 § 6 Kommentare

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Mal wieder – nur ein paar Tage, war ich hier und war ein weiteres Mal begeistert von dem ‚Jetzt und Hier‘ – aber auch jedes Mal von den Spuren der Vergangenheit beeindruckt. Damit meine ich nicht die wissenschaftlich prähistorischen, sondern die leibhaftig erlebte Vergangenheit. Hier ist Tarzan begraben, ich meine natürlich Jonny Weissmüller. Elvis hat sich hier durchgeschnulzt und die Felsenspringer sind bis heute im Gespräch beim Cocktail, derweil man etliche Movies, nach Spannung und Nervenkitzel durchhechelt, auf Small-Talk-Parties.

Hier traf sich nach der Revolution auf Kuba alles ‚was etwas auf sich hielt‘ und es sich leisten konnte. Die sog. High-Society! Dieser Hype zog einen Massentourismus nach sich, dessen Spuren man heute noch an jeder Strassenecke sehen kann. Und ja, die Menschen hier sind stolz auf diese Vergangenheit.

Für die postrevolutionäre Gesellschaft in Mexiko ist Acapulco eines der begehrten Urlaubsziele, vor allem aber für die Einwohner der Millionenstadt Mexico City, denn flexibel erreichbar durch einen drei-bis vierstündigen Trip über eine bestens ausgebaute Autobahn. So schnell erreicht man in diesem großen Land keinen Strand ohne Flugzeug. Man richtet sich ein, zwischen Verfall und Luxus – und das alles birgt einen so eigenen Charme, dass man es kaum beschreiben kann.

Schon Hernán Cortes drückte hier 15hundertirgendwas ein paar Orangenkerne in die Erde, seitdem wachsen ganz freiweillig ganze Plantagen. Die Mangos werden zu Fallobst, wie bei uns Äpfel und Birnen und das alles neben Schutt und Asche. Die Bougainvillea’s blühen am schönsten in den verlassensten Ruinen und die Kokosnüsse treiben aus, wo sie ‚verloren‘ wurden. Die Fische springen einem fast in den Mund, beim Baden im Meer …  All‘ das wirkt oftmals wie ein Triumph über menschliche Überheblichkeit …

Acapulco, Lagune, Siedlung

Abgetaucht

2. April 2012 § Ein Kommentar

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. . . in wärmere Gefilde.

Es ist hier zwar wärmer als in MexCity, dafür bebt die Erde, gestern, heute …?

Plaza Popocatepetl

31. März 2012 § 2 Kommentare

Mexico City, Colonia Hipodromo, Condesa

Das tut gut in der grossen Stadt! 🙂

Mülltrennung in Mexico

30. März 2012 § 8 Kommentare

Kein wirklich appetitliches Thema, aber unglaublich faszinierend – jedenfalls hier in Mexico Stadt. Jeden Tag, auch sonntags, staune ich. Diese Müllabfuhrwagen sehen für unsere Augen fürchterlich unappetitlich aus, sind aber ob der Ordnung, die sich darauf befindet im Grunde genommen vorbildlich. In den Häusern hier findet man Mülltonnen nur mit der Beschriftung ‚organico‘ und ‚inorganico‘. Auf dem Müllabfuhrwagen werden dann alle Müllbeutel geöffnet und sortiert und zwar so, wie man in Deutschland gerne politisch träumt. Ich habe auch festgestellt, dass viele Menschen hier akribisch darauf achten, dass sie für den normalen Haushaltsmüll ‚Organic-Tüten‘ verwenden.

Der Job, den diese Müllwerker hier ausführen ist unglaublich hart, sie werden aber offensichtlich auch gut für die hohen Risiken bezahlt, wie man mir sagte? Seit einigen Wochen gibt es sogar Gutscheine für Gemüse, wenn man Organic-Müll in die Müllverwertungsanlagen bringt.

Wenn ich das dem System in Deutschland gegenüberstelle, dann ist außer der furchtbaren Arbeit, die diese Männer machen, das System umweltfreundlicher, denn das Recycling ist konsequenter. In Berlin z.B. stellen sie x bunte Tonnen in den Hof, aber es interessiert keinen wirklich, wo er welchen Müll hineinwirft. Die Müllabfuhr kommt dort nur einmal in der Woche und an dem Tag, kann man den Dreck vom Stellplatz bis zur Strasse verfolgen. Die Hausmeister dort tun mir oftmals richtig leid. So etwas habe ich hier noch nirgends gesehen.

Urban Art Mexico City

28. März 2012 § 2 Kommentare

Tamaulipas Mexico City

… auf dem Rückweg von der Buchhandlung am

‚Catwalk Tamaulipas‘

Herrgottswinkel

27. März 2012 § 2 Kommentare

Mexico

… nennt man das in Bayern. Hier in Mexico City sieht man, an vielen Strassenecken- oder kreuzungen, kleine Marien-Altärchen (oder wie soll man das nennen?). Vielleicht haben sie hier die Funktion einer Kapelle? Auf jeden Fall ist dieses Exemplar außergewöhnlich. Irgendwann hat jemand in das Astloch ein Marienbildchen gesteckt und dann ist es, wohl über Jahre, darin eingewachsen – wirkt liebevoll geschmückt, wie ein Skulptur. Bei diesen Gewittern hier, die denen im Hochgebirge durchaus ähneln, schlägt schon auch mal der Blitz ein, in den einen oder anderen Baum.

Vor zwei Wochen konnte ich die Effekte eines solchen Blitzschlages erleben, meine Scheiben zitterten minutenlang, als ein Blitz in eine Palme auf der Reforma einschlug – und das ist ganz schön weit weg …

Der Papst ist ja nicht nach Mexico City gekommen, inzwischen auch schon weitergereist nach Kuba. Vielleicht hätte er Gefallen daran gefunden? 😉 Hier im Alltag hat man nicht wirklich viel bemerkt vom Papstbesuch, nur vereinzelt tauchte Kritik auf, an den hohen Kosten, die dieser Besuch verursacht hat. Das sind für mich recht heimatliche Diskussionen, wenn ich da an den Papstbesuch in Berlin letztes Jahr denke …

Wo bin ich?

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